Entgegen

Ich zittere
Unter einem Himmelsgewölbe der Angst
Wandelnden Wolken in der Ferne
Und das Zwielicht wirft zwiefach Schatten
Die mein Gesicht in Streifen legen

Ich zittere entlang den Wegen
Die mich ziehen

Ich fürchte um Dich
Als wärst Du ich
Und wie könnte es anders sein
Und was könnte es anderes sein
Als mein Fühlen

Es ist
Meine Angst
Meine Liebe

Ich zittere allem entgegen
Das Himmelsgewölbe weicht der Dunkelheit
Wo die Sternenaugen zwiefach sehen
Wie ich bebe
Und der Schmerz und das Fürchten verlieren Rhythmus

Um Dich
Um mich

Und das Grauen neuer Zeiten steigt hoch in den Himmel
Knospen aus Weh
Explodierende Blüten der Zuneigung dann
Wenn ich sie davonfliegen lasse
Entgegen aller Wahrscheinlichkeit
Ihr entgegen tanzend mit dem neuen Puls mutiger Herzen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Scroll to top